Zahlungsverzug

Zahlt ein Kreditnehmer beispielsweise seine monatliche Rate nicht, so ist er in einem Zahlungsverzug. In dem Moment, in welchem der Schuldner eine Mahnung bekommt, liegt ein Zahlungsverzug vor. In einem solchen Fall wird auch von „Verzug durch Mahnung“ gesprochen. Ein „Verzug ohne Mahnung“ wäre hingegen, wenn eine Zahlungsfrist in einem Vertrag festgelegt wurde und der Schuldner diese verstreichen lässt. Auch in diesem Fall liegt ein Zahlungsverzug vor.

Es ist gesetzlich festgelegt, dass ein Schuldner dann in Zahlungsverzug gerät, wenn er eine Rechnung nicht innerhalb von 30 Tagen begleicht, falls kein anderer Zahlungstermin vom Gläubiger festgelegt wurde.

Ein Zahlungsverzug kann verschiedene Folgen mit sich bringen. Diese reichen von Verzugszinsen oder Portokosten, bis hin zu Kosten für Mahnschreiben und Mahnbescheide. Die Höhe der Verzugszinsen ist für Privatpersonen gesetzlich festgelegt und liegt bei vier Prozent auf die Hauptforderung.

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