Sicherheiten für den Kredit

Banken vergeben Kredite nicht ohne weiteres, sondern verlangen das Vorhandensein gewisser Sicherheiten. Die Kreditinstitute möchten dadurch sichergehen, dass die Kreditnehmer ihre Darlehen auch wieder abbezahlen können. Durch die Sicherheiten mindert sich das Ausfallrisiko für den Kreditgeber. Als Sicherheit genügt häufig ein Girokonto mit regelmäßigen Gehalts- oder Renteneingängen. Das Kreditinstitut wird die Vorlage der letzten drei Gehaltsabrechnungen verlangen.

Bei manchen Krediten reicht das aber nicht aus. Hilft die Bank bei der Kfz-Finanzierung, dann beansprucht sie im Gegenzug als Sicherheit die Hinterlegung des Fahrzeugbriefs, um ihr Risiko zu mindern. Kommt der Kreditnehmer seinen Zahlungsverpflichtungen nicht nach, kann das Fahrzeug verpfändet werden. Bei Personen ab 60 oder 70 Lebensjahren wird als Sicherheit häufig auch eine Restschuldversicherung veranschlagt. Die Bank sichert sich damit gegen den Tod des Kreditnehmers ab. Bei Immobilienfinanzierungen wird eine Grundschuld ins Grundbuch eingetragen. Bei ausbleibenden Zahlungen kann es zur Zwangsversteigerung der Immobilie kommen. Erst wenn die Darlehenssumme vollständig zurück bezahlt ist, wird der Besitzer im Grundbuch umgeschrieben.

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