Schufa

Bei der Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung, kurz Schufa, handelt es sich um eine Einrichtung, welche den Kreditinstituten eine Einschätzung der Kreditwürdigkeit eines Antragsstellers zur Verfügung stellt. Dafür bietet sie den potenziellen Kreditgebern einen Scorewert an, welcher die Ausfallwahrscheinlichkeit darstellt. Je höher das Risiko eines Ausfalls, desto seltener wird das Kreditinstitut einen Kredit bewilligen.

Zur Einschätzung des Ausfallrisikos sammelt die Schufa Informationen zu bisherigen Krediten. Zudem werden personenbezogene Daten, wie Beschäftigungsverhältnis, Wohnort und Alter gespeichert. Bei einem negativen Schufa-Eintrag sinkt die Kreditwürdigkeit, oder auch Bonität, des Kunden. Bei schlechter Bonität werden Kredite in der Regel abgelehnt oder nur zu besonders hohen Zinssätzen angeboten.

Die Schufa schützt nicht nur die Kreditgeber, sondern auch die Kreditnehmer. Mit dem Schufa Scoring werden Kunden vor einer Überschuldung bewahrt. Um die Daten von Kunden an die Schufa weiterzugeben, oder zu übermitteln benötigen Banken die Zustimmung der Kunden. Die meisten Eintragungen, bei der Schufa, werden nach einer Frist von drei Jahren gelöscht.

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